fbpx
Top

Yoga ohne Yogamatte

In den Grundzügen wird durch Yoga Balance zwischen Körper und Geist geschaffen. Der Wortursprung beinhaltet diese Bedeutung. 

Der Ursprung des Begriffs «Yoga»

Das Wort «Yoga» kommt aus dem Sanskrit, einer der ältesten Schriftsprachen der Welt, und zwar genauer gesagt von «yui» = anjochen, zusammenbinden, anschirren, anspannen. Deshalb kann Yoga durchaus mit «Vereinigung» von Körper und Geist übersetzt werden. Mehr zur Herkunft des Wortes findest du hier. Je nach Yoga-Richtung existieren unterschiedliche Verständnisse davon, wie diese Zusammenführung erreicht werden kann. Sei das mit der berühmten Körperpraxis (Asanas), durch Meditation, Reinigungsübungen, spezielle Ernährungsweisen, Atemtechniken etc. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos.

Vereinigung von Körper und Geist ohne Körperübungen

Folgende drei «Methoden» haben wir für dich zusammengestellt, die Körper und Geist vereinen und somit ebenfalls als Yoga bezeichnet werden können. Ohne, dass du dabei deine Yogamatte benötigst:

Meditation: Durch das bewusste Wahrnehmen des Körpers, der Sitzfläche, des Rückens im (Roll-)Stuhl kommt der Teilnehmende ganz im Hier und Jetzt – in seinem Körper an. Dafür sind keine Körperübungen nötig. Die geschlossenen Augen reduzieren die Sinneseindrücke, wodurch der Geist zur Ruhe kommt. Mit verschiedenen Visualisierungen und mentalen Übungen können belastende Gedanken verabschiedet werden. Dadurch entsteht im Körper ein Gefühl von Wohlbefinden und Ausgeglichenheit. 

Yoga Nidra: Ist eine Tiefenentspannungstechnik, die ebenfalls hilft, auf körperlicher und mentaler Ebene zu entspannen. Dabei liegen die Teilnehmenden auf dem Rücken oder sitzen in einer angenehmen Position. Mit geschlossenen Augen beginnt die Körperreise während dieser ein Körperteil nach dem anderen ganz bewusst wahrgenommen wird. Der Körper sinkt in einen Dämmerschlaf und auch der Geist kommt zur Ruhe. Der Ablauf dauert ungefähr 30 Minuten und kann bei regelmässiger Übung 2- 3 Stunden Schlaf ersetzen.

Lachyoga: «Lachen ist gesund», diese Weisheit kennt die Menschheit schon seit Ewigkeit. Lachyoga ist in dieser Form etwa 18 Jahre alt und wird in Indien als Hasyayoga bezeichnet. Es führt nach indischem Glauben, zu einem harmonischen und integrierten Leben. Es baut auf traditionellem Yoga-Wissen auf und kombiniert Lach- und Atemübungen. Und es geht so einfach, wie es heisst. Lauthals Lachen, so oft es geht und schon hat man seine tägliche Dosis Yoga hinter sich. 

Im April 2019 wurde in der SRF Sendung Puls sogar thematisiert, ob Lachyoga als Therapieform für depressive Menschen sinnvoll sein könnte. Den Videobeitrag findest du hier.

Stefanie Weber

No Comments

Post a Comment