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Reinigung ganz im Sinne des Ayurveda

Die Natur ist in den Herbstmonaten bereit, sich zu reinigen – so auch dein Körper. Nutze den Morgen, um deinen Körper bei der Reinigung zu unterstützen. Und vielleicht findest du sogar ein tolles Ritual, welches dich durch den Herbst begleitet. Wie hilfreich Rituale in den dunkleren Monaten des Jahres sein können, findest du hier genauer beschrieben.  Konkret heisst das: Starte mit Ölziehen in den Tag. Die Anwendung sollte immer morgens und auf nüchternen Magen stattfinden. Es ist ratsam, vorher keine Flüssigkeit zu trinken, da sonst die über Nacht im Mund angesammelten Gifte wieder in den Körperkreislauf geraten. Verwende am besten ein hochwertiges Öl (Olive, Kokos, Sesam). Mehr dazu findest du hierZungenschaben: Oft haben wir morgens einen Belag auf der Zunge, der durch das normale Zähneputzen nicht entfernt werden...

Wind of Change – Der Herbst ist da!

Wenn sich die Blätter zu färben beginnen, das Sonnenlicht schwächer und die Tage kürzer werden, dann steht der Herbst vor der Tür. Eine Zeit des Wandels, eine Zeit des Loslassens und eine Zeit, in der Vata in der Natur zunimmt. Vata wird im Ayurveda als die Verbindung der Elemente Luft und Raum verstanden. Besonders Zweiteres ist schwer fassbar. Als gedankliche Hilfe dient bspw. das Kniegelenk (Ayurveda Yoga: Dr. Alina Hübecker, S. 168.). Ohne Raum zwischen den Knochen wären Bewegungen wie das Aufstehen oder Gehen nicht möglich. In der Natur entsteht Raum bspw. durch das Herunterfallen der Blätter von den Bäumen. Dadurch wird wieder Raum für «Neues» geschaffen: den Knospen im nächsten Frühling.  Einfluss von Vata auf Körper und Geist Wenn sich Vata in der Natur erhöht, dann...

Vollmond – Purnima

Der Mond bewegt jeden von uns. Das können wir nicht abstreiten. Unendlich viele Jahre kreist er bereits um uns. Er ist ein stiller Begleiter, der unseren Planeten im Gleichgewicht hält. Oft wird dem Mond unrecht getan und mit dem Wort Esoterik in Verbindung gebracht.  Der Mond kann Meere bewegen, wieso sollte er denn nicht auch uns bewegen? Den Menschen, der zu 70% aus Wasser besteht? Die Sonne und der Mond werden im Yoga den beiden Energiekanälen namens Pingala und Ida zugesprochen, die sich in yogischen Körpermodellen durch unseren Körper schlängeln. Während Pingala und die Sonne der männlichen Energie in uns zugesprochen werden, stehen die Kraft des Mondes und Ida für die weibliche Energie. Die Abfolgen des Sonnen- und Mondgrusses aktivieren jeweils diese beiden Seiten in uns.Der Sonnengruss stärkt die...

Ritucharya – der Zyklus der Jahreszeiten

Im Ayurveda bezeichnet Ritucharya den Zyklus der Jahreszeiten im Laufe eines Jahres. Das Wort basiert auf der Wurzel Ritu, was im Vedischen Ritam: Kosmischer Raum bedeutet. Die Übergangszeit zwischen den Jahreszeiten wird nach TCM dem Erdelement gewidmet. Das Spriessen im Frühling ist das erste Zeichen für den Übergang von Tod zum Leben. Der Tod ist in der Natur die einzige Möglichkeit wiedergeboren zu werden. Die Wiedergeburt verbindet Ostern, Passah, Purim und das Göttinnenfest Vasant Navarartri mit der Frühlingst-Tagundnachtgleiche (21. März 2020). Die Tagundnachtgleiche im Frühling ist ein kraftvoller Zeitpunkt, um sich um das eigene Fundament zu kümmern und alle begrenzenden oder schädlichen Verhaltensweisen abzulegen. Es ist die Zeit der grossen Fruchtbarkeit und Kreativität.  Wärmende und reinigende Yogasequenzen helfen um die Schlacken der Wintermonate zu lösen und Kreativität...