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Wind of Change – Der Herbst ist da!

Wenn sich die Blätter zu färben beginnen, das Sonnenlicht schwächer und die Tage kürzer werden, dann steht der Herbst vor der Tür. Eine Zeit des Wandels, eine Zeit des Loslassens und eine Zeit, in der Vata in der Natur zunimmt. Vata wird im Ayurveda als die Verbindung der Elemente Luft und Raum verstanden. Besonders Zweiteres ist schwer fassbar. Als gedankliche Hilfe dient bspw. das Kniegelenk (Ayurveda Yoga: Dr. Alina Hübecker, S. 168.). Ohne Raum zwischen den Knochen wären Bewegungen wie das Aufstehen oder Gehen nicht möglich. In der Natur entsteht Raum bspw. durch das Herunterfallen der Blätter von den Bäumen. Dadurch wird wieder Raum für «Neues» geschaffen: den Knospen im nächsten Frühling.  Einfluss von Vata auf Körper und Geist Wenn sich Vata in der Natur erhöht, dann...

Ritucharya – der Zyklus der Jahreszeiten

Im Ayurveda bezeichnet Ritucharya den Zyklus der Jahreszeiten im Laufe eines Jahres. Das Wort basiert auf der Wurzel Ritu, was im Vedischen Ritam: Kosmischer Raum bedeutet. Die Übergangszeit zwischen den Jahreszeiten wird nach TCM dem Erdelement gewidmet. Das Spriessen im Frühling ist das erste Zeichen für den Übergang von Tod zum Leben. Der Tod ist in der Natur die einzige Möglichkeit wiedergeboren zu werden. Die Wiedergeburt verbindet Ostern, Passah, Purim und das Göttinnenfest Vasant Navarartri mit der Frühlingst-Tagundnachtgleiche (21. März 2020). Die Tagundnachtgleiche im Frühling ist ein kraftvoller Zeitpunkt, um sich um das eigene Fundament zu kümmern und alle begrenzenden oder schädlichen Verhaltensweisen abzulegen. Es ist die Zeit der grossen Fruchtbarkeit und Kreativität.  Wärmende und reinigende Yogasequenzen helfen um die Schlacken der Wintermonate zu lösen und Kreativität...